Bastida Zaunpaneel – Sichtschutz mit Luft- und Wasserdurchlass

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Bastida Zaunpaneel – Sichtschutz mit Luft- und Wasserdurchlass

Bastida Zaunpaneel: das Bauteil, das die Öffnung füllt

Ein Grundstück einzuzäunen zwingt meist zur Wahl zwischen Einsehbarkeit oder einer blickdichten Mauer, die die Luft abschneidet und den Sockel vernässt. Das Bastida-Paneel löst beide Probleme: Seine Geometrie verhindert den Einblick von außen, lässt aber Luft zirkulieren und Wasser ablaufen, mit einem Ertrag von 10,70 Stück pro Quadratmeter Einfriedung.

Hauptvorteile

  • Sichtschutz ohne blinde Mauer: von außen ist das Innere nicht einsehbar; von innen kommt Licht herein und die Luft zirkuliert.
  • Kein Windsegel-Effekt: da der Wind hindurchströmt, leidet die Einfriedung deutlich weniger als ein massiver Zaun gleicher Höhe.
  • Keine Staunässe: Regenwasser durchdringt das Paneel, statt sich am Sockel zu sammeln.
  • Zwei Sichtseiten: das Paneel ist vorne und hinten fertig gestaltet, es gibt also keine unschöne Seite, die dem Nachbarn zugewandt werden müsste.
  • Zwei kombinierbare Designs: das gerade Paneel gibt eine klare Linie, das gebogene erzeugt ein Licht-Schatten-Spiel, das sich im Tagesverlauf verändert. Beide lassen sich im selben Feld kombinieren.
  • Geführte Trockenmontage: die Paneele greifen senkrecht ineinander und setzen sich in die Verzahnung der Säule, ohne Schalung oder Schweißarbeiten.

Empfohlene Anwendungen

  • Einfriedung von Grundstück, Chalet und Einfamilienhaus.
  • Grenzabtrennung zum Nachbarn und Bereichsteilung innerhalb desselben Grundstücks.
  • Aufstockung auf eine bestehende Blockmauer, um Höhe zu gewinnen, ohne massiv zu mauern.
  • Sichtschutz für technische Bereiche: Kläranlage, Müllcontainer, Wäscheplatz, Klimagerät.
  • Einfriedung von Pool, Sportplatz und Spielbereich.

Technische Daten

  • Material: Betonfertigteil, beidseitig fertig gestaltet.
  • Maße: 75 × 11 × 12,5 cm (Länge × Breite × Lagenhöhe).
  • Ertrag: 10,70 Stück pro m² Einfriedung.
  • Gerades Paneel: 9 kg pro Einheit · 70 Einheiten pro Palette · 916 kg Palettengewicht.
  • Gebogenes Paneel: 12 kg pro Einheit · 63 Einheiten pro Palette · 988 kg Palettengewicht.
  • Farben: Weiß, Anthrazit und Sand.
  • Empfohlene Maximalhöhe: 1,88 m (15 gestapelte Paneele) bei Feldbreiten bis 3,75 m zwischen den Säulen; 2,38 m (19 Paneele) bei reduzierter Feldbreite von 3,00 m.
  • Verwendung: außen.

Dieses Paneel ist Teil eines Systems

Das Paneel steht nicht für sich allein: Es ist Teil einer modularen vierteiligen Einfriedung, die gemeinsam montiert wird. Für den Zaunbau benötigen Sie außerdem:

  • Die Bastida Mehrwinkelsäule (Ø 22 × 17,1 cm): der Pfosten. Sie wird mit 6 Stück pro Höhenmeter gestapelt, und ihre Verzahnung nimmt die Paneelenden auf. Sie ist mehrwinklig und lässt sich auf 45°, 90°, 135°, 180° und 225° drehen, um Ecken, Knicke und Gefälle zu lösen.
  • Den Bastida Paneelabschluss (50 × 20 × 4 cm): krönt die letzte Paneellage, verstärkt sie und leitet mit seiner Tropfkante das Wasser ab.
  • Den Bastida Säulenabschluss (Ø 28 × 4 cm): schließt die Säule oben ab, damit kein Wasser in die Füllung eindringt.

Wie viele Paneele Sie benötigen. Jedes Paneel deckt 75 cm Breite und 12,5 cm Höhe pro Lage. Eine Feldbreite von 3,00 m zwischen den Säulen wird mit 4 Paneelen pro Lage geschlossen, eine von 3,75 m mit 5 Paneelen pro Lage. Mit 15 gestapelten Lagen erreicht man 1,88 m Höhe; mit 19 Lagen 2,38 m, wobei dann die Feldbreite 3,00 m nicht überschreiten darf.

Verlegung

  1. Fundament. Einen Graben von 35 cm Breite und 50 cm Tiefe ausheben, 4 Bewehrungsstäbe von 8 mm als Fundamentbewehrung einlegen und daran die senkrechten 8-mm-Stäbe verankern, die im Inneren jeder Säule nach oben führen.
  2. Verfüllung und Wartezeit. Mit grauem M-80-Mörtel verfüllen (mindestens 380 kg/m³, also 1 Teil Zement auf 4 Teile Sand), mit der Richtlatte abziehen, wässern und mindestens 48 Stunden trocknen lassen.
  3. Erste Lage. Bauteile vor der Verlegung wässern. Das erste Säulenstück perfekt nivelliert und im Lot setzen, danach Säulen und Paneele gleichzeitig hochziehen und die Ausrichtung mit der Richtlatte prüfen.
  4. Verzahnung und Bewehrung. Die Paneele so setzen, dass sie senkrecht ineinandergreifen, die Verbindungsfuge mit Mörtel oder Fliesenkleber füllen und eine senkrechte 6-mm-Bewehrung an jedem Verbindungspunkt einziehen, im Fundament verankert.
  5. Säulenfüllung. Alle 6 Säulenstücke das Innere mit magerem M-40-Mörtel gleichmäßig verfüllen. Beim letzten Stück bis oben abziehen, um Schwindung des Mörtels beim Trocknen zu vermeiden.
  6. Aushärten und Abschluss. Am nächsten Tag das Bauwerk 2 Tage wässern und weitere 48 Stunden trocknen lassen. Danach die Paneelabschlüsse montieren, jede Säule mit ihrem Abschluss verschließen und die Oberfläche mit einem hydrophobierenden Mittel behandeln.

Verfügbare Ausführungen

  • Gerades Paneel 75 × 11 × 12,5 cm — Einzelstück oder Palette mit 70 Stück.
  • Gebogenes Paneel 75 × 11 × 12,5 cm — Einzelstück oder Palette mit 63 Stück.
  • Farben: Weiß, Anthrazit und Sand.

Profi-Tipp: Der teuerste Fehler ist ein schlecht ausgerichtetes erstes Säulenstück. Jede Säule wird trocken auf die vorherige gestapelt, sodass sich ein Millimeter Neigung an der Basis über die 9 oder 12 darüberliegenden Stücke vervielfacht: Oben angekommen hat man 2 bis 3 cm Abweichung, die Paneele greifen nicht mehr sauber in die Verzahnung, und der Abschluss liegt nicht mehr plan auf. Das erste Stück mit der Wasserwaage in zwei Richtungen nivellieren und ins Lot bringen und erst weitermachen, wenn es perfekt sitzt. Und stets 5 % mehr Paneele bestellen: Beim Hantieren brechen Ecken ab, und mitten im Bau lässt sich nicht garantieren, dass eine Nachlieferpalette denselben Farbton hat. Aus demselben Grund Stücke aus verschiedenen Paletten mischen, statt eine Palette ganz zu leeren, bevor die nächste geöffnet wird.